Profis spielen in der Allianz-Arena auf Pleinfelder-Pyraser Sand
 
16.05.2014
 
     

Pleinfeld/München (tp) – Einen ganz besonderen Auftrag hat jetzt die Pleinfelder Firma „Pleinfelder Quarzsand GmbH & Co. KG“, die auch ein Quarzsand- und Trockenwerk in Georgensgmünd und ein Quarzsand-Waschwerk in Pyras bei Hilpoltstein betreiben – eine Tochterfirma der alteingesessenen Firma Hueber – erhalten. In die Allianz-Arena München werden dieser Tage knapp 1000 Tonnen Quarzsand von höchster Qualität transportiert bzw. geliefert.

Derzeit wird in der Allianz-Arena das Fußballfeld saniert, d.h. die Rasenfläche wurde abgefräst, die Rasentragschicht (RTS) wird tiefengelockert und aerifiziert (belüftet), dann wird der Sand aufgetragen und mit der RTS, mittels einer Spezialfräse, vermischt. Anschließend wird nochmals eine leichte Schicht Spezialsubstrat, die mit Dünger, Wachstumsverstärker und Rasensamen angereichert ist, aufgetragen. Dann heißt es „gießen, gießen, gießen“, um dann in knapp 4 Wochen das erste Mal mähen zu können. Momentan arbeiten ca. 30 Personen in dem Fußballtempel unter Hochdruck, um den Start in die kommende Bundesliga-Saison zu gewährleisten. Bis jetzt haben die Verantwortlichen der Allianz-Arena-GmbH immer nur einen Rollrasen verlegen lassen – nun haben aber Bodenanalysen ergeben, dass der Wasserschluckwert (Lk) nicht mehr eingehalten wird, denn die UEFA und der DFB schreiben einen „Lk 100“ vor und den hat man nicht mehr erreicht. Thomas Pawlicki von Pleinfelder Quarzsand, der den Auftrag „an Land gezogen hat“, ist schon ein bisschen stolz, dass ein regionales Produkt in dem noblen Fußballstadion zum Einsatz kommt. Allerdings ist er sich auch sicher: „Wenn wir nicht so eine Spitzen-Qualität herstellen und liefern würden, dann hätten wir den Auftrag nicht erhalten!“

Natürlich muss auch die Logistik der Anlieferung klappen – der Quarzsand wird mit dem eigenen Fuhrpark nach München transportiert – aber für pünktliche und zuverlässige Belieferung ist die Pleinfelder Spedition ohnehin weithin bekannt. Übrigens: Wenn die Rasenfläche in der Allianz-Arena hergestellt ist, werden die Mitarbeiter der Bielefelder Firma Heiler-Sportplatzbau (sie hat den Sanierungsauftrag erhalten) ihre Maschinen ein „Stückchen“ weiter fahren, denn dann steht beim FC Bayern München, am Trainingsgelände an der berühmten „Säbener Straße“ dieselbe Aktion an. Dort wird einer der beiden Profiplätze saniert – auch hier hat „Pleinfelder Quarzsand“ den Auftrag schon in der Tasche.


Ein „Hueber-Sattelkipper“ beim Anliefern des Quarzsandes an der Allianz-Arena.
V. l. n. r.: Heiler-Projektleiter André Kastigen, Allianz-Arena u. FC-Bayern-Head-Greenkeeper Christian Dinauer und „Sand-Manager“ Thomas Pawlicki Logist
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