"Statuten des BFV lassen solch ein Vorgehen zu"

Der SVM nimmt Stellungnahme zu den Ettenstatter Vorwürfen (Bericht siehe hier)

Der SV Marienstein weist die Vorwürfe von Ettenstatts Trainer Reinhard Weglehner entschieden zurück. Dieser hatte nach dem 1:1 im Nachholspiel der Kreisklasse Jura Süd den Hausherren unterstellt, das Spiel absichtlich verlegt zu haben, um mit einer durch fünf Spielern der ersten Mannschaft verstärkten Reserve die nötigen Punkte im Abstiegskampf zu ergattern.

Tatsächlich standen zwei Feldspieler und der Torwart in der Startelf, die am Sonntag zuvor für die erste Mannschaft durchgespielt hatten. Auf Wunsch des SV Marienstein war das Spiel wegen des Volksfestumzugs der Stadt Eichstätt verlegt worden.

Abteilungsleiter Franz Bayer stellt zudem klar: „Angesichts von sieben verletzten Akteuren hätte wohl jeder andere Verein genauso gehandelt. Dazu muss man noch sagen, dass beide Mannschaften in der Kreisklasse spielen, die als erste Mannschaft gemeldete in der Mitte und die zweite in der Süd. Daraus kann man schließen das sich die Qualität der Mannschaft durch die drei Akteure nicht grundlegend verbessert hat. Außerdem lassen die Statuten des BFV gerade bei personellen Engpässen solch ein Vorgehen zu.

Zu dem polemischen Bericht des Sportkameraden Weglehner möchte ich nur sagen, auf dieses Niveau begibt sich der SVM nicht. Außerdem haben wir es noch nie nötig gehabt, uns Punkte mit unlauteren Mitteln zu erschleichen.

Mit sportlichem Gruß
F.Bayer
Abt.L-Fussball
SV Marienstein