1. Wüstenrot-Cup für U-16 Junioren - Löwen gewinnen

Entommen von: www.weissenburger-tagblatt.com


WEISSENBURG (um) – Der „1. Wüstenrot-Hallencup“ des TSV 1860 Weißenburg für U16-B-Junioren-Teams hat eine überaus gelungene Premiere gefeiert. Gut 400 Zuschauer kamen in die Landkreishalle und erlebten ein Fußballturnier mit zahlreichen namhaften Vereinen aus dem süddeutschen Raum.

Am Ende durfte sogar der TSV 1860 als Sieger jubeln – allerdings nicht das Team des Gastgebers, sondern jenes der Münchner „Löwen“, die sich sehr souverän durchsetzten und in ihren insgesamt sechs Partien kein einziges Gegentor einfingen. Im Finale bezwang die U16 der „Sechzger“ den KSV Hessen Kassel mit 2:0. Mit ihrem geschmeidigen Angreifer Kokou-Penil Mlapa hatten die „Blauen“ obendrein den besten Spieler des Turniers in ihren Reihen. Ihn und vielleicht auch manch anderen talentierten Spieler könnte man später vielleicht sogar einmal im Profifußball wiedersehen. Angesichts der tollen Bilanz war „Löwen“-Trainer Alexander Schmidt natürlich rundum zufrieden mit seiner Mannschaft.

Und er lobte auch den Ausrichter TSV 1860 Weißenburg. „Das war ein sehr gutes Turnier. Unsere Jungs hat der Vergleich mit anderen starken süddeutschen Teams auf jeden Fall weitergebracht.“ Viel Lob für den Ausrichter Anerkennung für die perfekte Organisation und Durchführung gab es von allen Seiten. Das Lob gebührte vor allem Hauptorganisator Harald Hamann, der bei den Weißenburger B-Junioren als Co-Trainer und „Mädchen für alles“ fungiert. Ein Dank ging obendrein an den Titelsponsor Wüstenrot, vertreten durch Günther Forster, der bekanntlich auch Fußball-Spartenleiter beim TSV 1860 Weißenburg ist, an dessen Bruder Manfred Forster, an Turnierleiter Roland Mayer, Hallensprecher Adi Weirich, die Schiedsrichter Helmut Vierlinger, Sven Laumer und Andreas Peplinski sowie an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer im Hintergrund, die sich für den Hallenfußball zahlreiche Wochenenden um die Ohren schlagen. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigte auch Schirmherr Gerhard Wägemann. Der Landtagsabgeordnete nahm gemeinsam mit Günther Forster und Harald Hamann die Siegerehrung vor. Den Mannschaften attestierte er zu Recht, „einen sehenswerten und hervorragenden Fußball geboten“ zu haben. Für die drei Erstplatzierten gab es Siegertrophäen, alle Teams erhielten Erinnerungs-T-Shirts und es gab noch drei Sonderauszeichnungen: Neben Mlapa als bester Spieler wurden noch Thomas Dollinger vom SSV Jahn Regensburg als bester Torhüter sowie Nurhak Dogan (Waldhof Mannheim) als erfolgreichster Torjäger (sieben Treffer) geehrt.

Die Siegerehrung bildete den Abschluss eines siebenstündigen Wettkampfes, bei dem sich die B-Junioren des jüngeren Jahrgangs (1991) mächtig ins Zeug legten. In den Zweikämpfen ging es teilweise ganz schön zur Sache, aber auch spielerisch war einiges geboten. Wie gesagt: Herausragend war der TSV 1860 München, der im B-Jugend-Bereich amtierender Deutscher Meister ist und der in Weißenburg einen weiteren Beweis für seine ausgezeichnete Jugendarbeit lieferte. In der Gruppe ließen die „Jung-Löwen“ den späteren Finalisten Hessen Kassel, den VfB Stuttgart, den FC Ingolstadt und die gastgebenden Weißenburger hinter sich.

In der anderen Gruppe behaupteten sich die offensivfreudigen „Söhne Mannheims“ vor Jahn Regensburg, Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth und SpVgg Unterhaching. Im Halbfinale bezwang Kassel Mannheim mit 3:1, während sich München mit 2:0 gegen Jahn Regensburg durchsetzte. Rang drei sicherte sich Mannheim durch ein 6:2 gegen Regensburg, und das Finale entschieden die Münchner wie eingangs schon erwähnt mit 2:0 gegen Kassel zu ihren Gunsten. Bei den Platzierungsspielen gelang den Weißenburgern mit einem 3:2 gegen Unterhaching der einzige Sieg und somit Rang neun.

Ein Turbo-Tag
Trainer Stefan Richter war dennoch zufrieden. Immerhin hatten sich seine Jungs am Vormittag schon bei der Kreismeisterschaft Neumarkt/Jura für die Endrunde qualifiziert und mussten sich am Nachmittag gegen die durchwegs höherklassige Konkurrenz wehren. Ein Turbo-Tag also! Ein bisschen fehlte auch die Kraft, um für eine Überraschung zu sorgen. Dennoch: „Für uns war das ein sehr interessanter Vergleich. Es ist toll, dass unser Verein mit einem enormen Aufwand solche hochkarätige Turniere auf die Beine stellt“, sagte Richter. Die Gastgeber spielten mit ihrer aktuellen U17 und ließen praktisch alle Akteure zum Zug kommen. Im Einzelnen waren dies: Christian Günther, Fabian Schweiger (beide Tor), Ludwig Ruf (1 Treffer), Dominik Seitz, Tobias Weickmann, Daniel Quartarone, Tom Riedel, Bastian Walcher (1), Matthias Bienek, Tobias Häußler, Sebastian Meyer (1), Hans-Peter Werner, Dominik Hamann (2), Andreas Prosiegel (1), Marco Schwing, Benjamin Dietrich. Nach diesem besonderen Erlebnis gilt die Konzentration der Weißenburger B-Jugend am nächsten Wochenende wieder der Kreismeisterschaft, die am Sonntag (ab 14.00 Uhr) erneut in der heimischen Landkreishalle über die Bühne gehen wird.