Eklat beim Spitzenspiel der A-Klasse Süd Reserve

Do. 12.05.2005: Türk Gücü Eichstätt - DJK Dollnstein

Bericht von Benjamin Rudholzer, Spielführer DJK Dollnstein Reserve

Beim vorgezogenen Spitzenspiel des Tabellenführers DJK Dollnstein beim Tabellendritten Türk Gücü Eichstätt kam es am Donnerstag, dem 12. Mai 2005 zum vorzeitigen Spielabbruch. Auslöser war der Heimschiedsrichter Herr Fragasso Ado, der systematisch das Spiel zu Gunsten seiner Mannschaft wertete.

In der ersten Halbzeit konnte jeder die Absicht des Schiedsrichters schon früh erkennen, der das Spiel ab der ersten Minute gegen die DJK Dollnstein leitete. In der Halbzeitpause wurde der Schiedsrichter von den türkischen Zuschauern noch aufgehetzt, das Spiel jetzt vollständig zu Gunsten der Heimmannschaft zu pfeifen.

Nach dem Pausenwechsel wurden wiederum etliche Szenen fälschlicherweise für die Türken gewertet. Nach einem harmlosen Zweikampf entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter der dann auch zum 2:0 führte. Auf Anfragen sagte er "ihr auch geben Elfmeter in Dollnstein". Meine Spieler konnte ich nach derart vielen Unehrlichkeiten nicht mehr beruhigen. Als erstes bekamen wir eine rote Karte wegen Unsportlichkeit, danach 2x gelb-rot wegen Foulspiel und 1 gelb-rote Karte wegen Unsportlichkeit. Wir spielten mit 1 Torwart und 6 Feldspieler dann noch ca. 5-7 Minuten weiter, bis die Türken das 3:0 schossen. Ich forderte den Heimschiedsrichter danach auf, das Spiel abzubrechen, was er auch tat.

Nach dem Spielabbruch ließ es sich der „Unparteiische“ nicht nehmen, gemeinsam mit den türkischen Zuschauern mit Laolawellen und Gesängen sein absolut verpfiffenes Spiel zu feiern.

Unsere Konsequenz wird sein, dass wir ohne einem geprüften Unparteiischen (wurde bei uns im Heimspiel gestellt) gegen die Türken nicht mehr antreten werden. Auch auf die Gefahr hin von Strafen, die wir hinnehmen werden.

Dieser Bericht hat nichts mit den Spielern der Türkischen Mannschaft zu tun. Denn Beschimpfungen der Spieler fanden auf beiden Seiten gleichmäßig statt, ohne den Spielbetrieb so zu stören, dass der Schiedsrichter eingreifen hätte müssen. Mir wäre aber so ein Sieg äußerst peinlich und unbefriedigend.